Vitaminpräparate beeinflussen Labortests

Biotinhaltige Präparate können je nach Testprinzip zu falsch positiven oder falsch negativen Ergebnissen führen. Betroffen sind unter anderem Tests bei Verdacht auf Herzinfarkt und auch HIV-Tests. Bitte teilen Sie uns mit, falls Sie biotinhaltige Vitaminpräparate einnehmen.

MFA-Stelle (auch Azubi)

Wir suchen für unsere Praxis für Allgemeinmedizin und Infektiologie (2 Ärztinnen, 1 Arzt) Verstärkung des MFA-Teams in Teilzeit (ca. 22 Std/Wo). Gerne auch Azubi. Wir bieten: übertarifliche Bezahlung, großzügige Urlaubsregelung, engagiertes, aufgeschlossenes Team, abwechslungsreiche Tätigkeit in familiärer Atmosphäre. Die Arbeit umfasst Anmeldung/Empfang, Blutabnahme, EKG und Spirometrie sowie Wundversorgung. Regelmäßige Fortbildungen werden unterstützt. Zentral und verkehrsgünstig gelegen.

Euthyrox in neuer Zusammensetzung

Die Firma Merck informiert über eine geänderte Zusammensetzung des Schilddrüsenpräparates Euthyrox. Sollten Sie das einnehmen, wäre 4-6 Wochen nach der Umstellung eine Kontrolle der Schilddrüsenwerte sinnvoll.

ASS-Einnahme senkt Risiko für Leberkrebs

Eine Gruppe von Bostoner Wissenschaftlern hat bei der Analyse zweier großer Kohortenstudien herausgefunden, dass die regelmäßige Einnahme von ASS (2 oder mehr Standarddosen von 325mg/Woche) das Risiko für Leberkrebs deutlich senkt. Besonders deutlich war der Effekt bei einer Einnahmedauer über 5 Jahre. Aktuell kann man daraus noch keine Behandlungsempfehlung ableiten.

Soll ich Vitamine einnehmen?

Als Obst und Gemüse ja, in Tablettenform nein. Das ist das Ergebnis einer Analyse von 47 Studien an über 180000 Patienten. Es zeigte sich, dass unter Gabe von Vitamin A, C und E die Gesamtsterblichkeit um 5% höher war. Die Gabe von Vitamin D hat keinen Einfluss auf die Häufigkeit von Krebserkrankungen oder Herzkreislauferkrankungen.
Fazit: Die bunten Pillen können im Regal des Drogeriemarktes bleiben.

Fasching-Karneval

Liebe Patienten,
am Faschingsdienstag, 5.3.19, bleibt unsere Praxis geschlossen. Am Mittwoch, den 6.3.19, sind wir wie gewohnt für Sie da.
Übrigens können Sie über unsere Homepage jederzeit online Termine vereinbaren.

HIV-Selbsttest

Ab sofort kann man sich mit einem Selbsttest auch zuhause auf eine HIV-Infektion testen. Momentan sind die Test-Sets in Apotheken erhältlich, evtl. werden sie in Zukunft auch im Drogeriemarkt verkauft. Das Ziel ist, Menschen zu erreichen, die nur schwer einen der gängigen Testorte aufsuchen können. Wenn der Test positiv ausfällt, sollte man sich rasch an eine spezialisierte Praxis oder die AIDS-Hilfe wenden.
Für Menschen, die sich gerne regelmäßig testen lassen möchten und dabei auch andere sexuell übertragbare Erkrankungen erfassen wollen, gibt es SAM – ein Testabonnement. Informationen dazu finden sich auf https://samtest.de

Antibiotika

Schon klar, Antibiotika sollen vorsichtig eingesetzt werden. Eine Gruppe ist aber offensichtlich mehr für unerwünschte Nebenwirkungen verantwortlich als andere- Fluorchinolone (Ciprofloxacin, Levoflocaxin, Moxifloxacin). Die amerikanische Arzneimittelbehörde hat den Einsatz bei leichten Infektionen bereits vor 2 Jahren stark eingeschränkt. Diese Medikamente dürfen in den USA nur gegen schwere, lebensbedrohliche Infekte eingesetzt werden. Die europäischen Behörden prüfen den Einsatz gerade kritisch.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Grippeimpfung

Die letzte Grippewelle war schlimm! Das lag unter anderem daran, dass der Impfstoff den entsprechenden Virustyp nicht enthielt. Mit dem aktuellen 4fach-Impfstoff soll das nicht mehr passieren. In Bayern tragen die Krankenkassen die Kosten der Impfung für alle. Insbesondere empfehlen wir eine Impfung für Patienten mit Immundefekten, Lungenerkrankungen und Herzerkrankungen. Auch Personen, die in Altenheimen und Krankenhäusern sowie Schulen tätig sind, sollten sich impfen lassen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin